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Leistungsspektrum
Der Fachbereich Neurologie hat diagnostische und therapeutische Schwerpunkte. Die Leitsymptome und Schwerpunkte sind alphabetisch geordnet:  

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Hauptschwerpunkte auf einen Blick

Beckenbodenfunktionsstörungen Neuroinfektiologie
Bewegungsstörungen Neuromuskuläre Erkrankungen 
Botulinumtoxin Therapie Restless legs-Syndrom
Multiple Sklerose Schlaganfall/Hirninfarkt 
Epilepsie Schwindel
Morbus Parkinson
 

Erkrankungen des Beckenbodens
Erkrankungen des Beckenbodens treten bei vielen neurologischen Erkrankungen als Früh- oder Spätsyndrom auf. Aufgabe der neurologischen Diagnostik ist der Ausschluss neurogener und/oder psychogener Ursachen. Dies erfolgt interdisziplinär mit anderen Fachbereichen (z. B. Gynäkologie, Proktologie, Urologie).

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Bewegungsstörungen

Bewegungsstörungen umfassen Störungen der Motorik durch unwillkürliche Bewegungen, Tremor, Bewegungsverlangsamungen und Koordinationsstörungen. Hierzu zählen häufigere Erkrankungen wie das Parkinson-Syndrom, aber auch seltenere Formen von Störungen der Motorik wie Dystonien und Ataxien.
Die Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankungen ist komplex und erfordert oftmals die Kooperation verschiedener Fachbereiche.

Unser Spektrum

Diagnostische Abklärung mittels ausführlicher klinischer Untersuchung sowie fachübergreifender Zusatzuntersuchungen (Bildgebende Verfahren, Nuklearmedizinische Untersuchungen, Stoffwechselabklärung und genetische Untersuchungen). Behandlung von Bewegungsstörungen bzw. Erstellen eines Behandlungsplans.

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Botulinumtoxin Therapie

Botulinumtoxin ist eine hoch wirksame, von Bakterien gebildete Substanz, die therapeutisch eingesetzt werden kann, um gezielt Muskeln für einen begrenzten Zeitraum zu schwächen. Hierdurch können Erkrankungen wie Dystonien und Spastik gezielt und wirksam behandelt werden. Die Behandlung ist für die zervikale Dystonie, den Blepharospasmus, den Spasmus hemifazialis sowie die Armspastik nach Schlaganfall und die Beinspastik im Rahmen frühkindlicher Entwicklungsstörungen zugelassen.
Daneben besteht auch eine Zulassung beim vermehrten Schwitzen im Bereich der Achseln.

Unser Spektrum

Diagnostische Abklärung bei Dystonie und Spastik. Behandlung mit Botulinumtoxin Injektionen durch Behandler mit langjähriger Erfahrung in der Anwendung von Botulinumtoxin. Bei Bedarf können EMG und/oder Ultraschall zur präziseren Steuerung der Injektionen herangezogen werden. Behandlung der spasmodischen Dysphonie in Zusammenarbeit mit der HNO-Abteilung und der pulmonologischen Abteilung der DKD. Die Behandlung kann bei zugelassenen Indikationen über die Botulinumtoxin Sprechstunde mittels Überweisung erfolgen. Bei komplexeren Fällen ist eine tagesklinische Diagnostik und Behandlung möglich, hierzu ist eine Einweisung notwendig.

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Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose ist die häufigste entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems junger Erwachsener. Charakteristisch für die Erkrankung ist das Auftreten von Schüben. Hierunter werden die Entwicklung und die anschließende zumindest teilweise Zurückbildung von unterschiedlichen neurologischen Beschwerden verstanden.


Im Rahmen einer MS können die unterschiedlichsten neurologischen Beschwerden auftreten. Zu Beginn der Erkrankung werden Lähmungen und Gefühlsstörungen aber auch einseitige Sehstörungen bei Entzündung des Sehnerven und im Verlauf Blasenstörungen, Koordinationsstörungen, Störungen weiterer Hirnnerven und psychische Veränderungen zu beobachten. Prognostische Aussagen über den Verlauf der MS bei einem einzelnen Patienten sind nur sehr ungenau möglich. Grundsätzlich muss von einer Zunahme der Behinderung im Krankheitsverlauf ausgegangen werden. Kernspintomographische Untersuchungen können eine Hilfe bei dessen Beurteilung sein.

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Epilepsie

In unserer Ambulanz/Tagesklinik können Erwachsene vorgestellt werden, die entweder an einer Epilepsie leiden oder bei denen der Verdacht auf epileptische Anfälle (z.B. unklare Bewußtseinszustände, Kreislaufkollaps, Stürze etc.) besteht. Schwerpunkte der Ambulanz sind u.a. die differentialdiagnostische Einordnung eines ersten epileptischen Anfalls, Abklärung von Ursachen und Therapiemöglichkeiten sowie spezielle Beratung zu bestimmten Aspekten wie z. B. Kinderwunsch, Epilepsie im höheren Lebensalter und Fahrtauglichkeit.

Unser Spektrum:

  • Diagnostische Einordnung bei ersten bzw. ungeklärten Anfällen
  • Abklärung von Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei bekannter Epilepsie
  • EEG, Schlafentzugs- und Langzeit-EEG, Kipptischuntersuchung, Event-Rekorder, Neuropsychologische Untersuchung
  • Medikamentöse Behandlung, Therapieoptimierung und -kontrolle 
  • Spezielle Beratung: Schwangerschaft, Kinderwunsch, Fahrtauglichkeit, etc.)
  • Zusammenarbeit mit der hiesigen Neuropädiatrie (Dr. Seeger)
  • Vagus-Nerv-Stimulation (VNS): Beratung, Nachsorge      
  • Verkehrsmedizinische Begutachtung nach §11 der Fahrerlaubnisverordnung
  • Abklärung bezüglich epilepsiechirurgischer Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Epilepsiezentrum der Universitätsklinik Marburg. 

Kontakt für Patienten: neuro@dkd-wiesbaden.de
Kontakt für Ärzte: stuckrad.neuro@dkd-wiesbaden.de

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Morbus Parkinson

Die Parkinson-Erkrankung ist eine Bewegungsstörung, die zumeist im höheren Lebensalter auftritt. In seltenen Fällen können auch jüngere Menschen betroffen sein. Vorherrschende Symptome sind Verlangsamung und Abnahme der Beweglichkeit (Bradykinese), allgemeine Steifigkeit (Rigor) und Zittern (Tremor), die durch einen Mangel von Dopamin im Gehirn hervorgerufen werden. Die Erkrankung ist dank moderner Medikamente in aller Regel gut behandelbar, aber nicht heilbar. Es gibt mehrere Formen der Parkinson-Erkrankung, die sich durch einen unterschiedlichen Krankheitsverlauf und unterschiedliches Ansprechen auf die Medikation unterscheiden. Die Abgrenzung dieser verschiedenen Parkinson-Syndrome ist durch eine sorgfältige klinisch-neurologische Untersuchung und den Einsatz geeigneter Zusatzuntersuchungen möglich.

Unser Spektrum:

  • Diagnostik und Abgrenzung zu anderen Bewegungsstörungen mittels eingehender klinischer Untersuchung durch Ärzte, die sich auf Diagnose und Behandlung von Bewegungsstörungen spezialisiert haben
  • Begleitende Zusatzuntersuchungen wie: Kernspintomographie, Elektrophysiologie, Sonographie und nuklearmedizinische Untersuchungsverfahren.
  • Individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlungskonzepte, die medikamentöse Therapie, physikalische Therapie und gegebenenfalls auch operative Therapieverfahren einschließen.

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Neuromuskuläre Erkrankungen 

Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Verkrampfungen der Muskulatur sind die Hauptbeschwerden bei neuromuskulären Erkrankungen. Häufig sind die ersten Anzeichen einer Muskelerkrankung vom Patienten und auch vom behandelnden Arzt schwer zuzuordnen, so dass eine Untersuchung durch einen Kollegen Schwerpunkterfahrung sinnvoll wird.
Im Mittelpunkt der Betreuung unserer Patienten stehen die Zuordnung solcher Beschwerden mit Hilfe der Vorgeschichte und der neurologischen Untersuchung, eine problemzentrierte Zusatzdiagnostik, die ausführliche Beratung der Patienten und die Einleitung therapeutischer Maßnahmen. Dabei arbeiten wir immer mit den zuweisenden Kollegen zusammen. Notwendige Zusatzuntersuchungen wie Laboruntersuchungen, Elektrodiagnostik, Bildgebung des Muskels und des Zentranervensystems, ophthalmologische, kardiologische und pneumologische Diagnostik, Biopsie von Muskel und Nerv können z.B. im Rahmen einer tagesklinischen Behandlung durchgeführt werden. Um erbliche neuromuskuläre Erkrankungen zu klären, werden molekulargenetische Untersuchungen in Kooperation mit verschiedenen humangenetischen Instituten veranlasst. Multizentrische Therapiestudien (ALS) werden im Rahmen der Sprechstunde ebenfalls durchgeführt. Die neuromuskuläre Sprechstunde ist Teil des Neuromuskulären Zentrums Rhein-Main, das in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke eine qualifizierte Betreuung von Patienten mit Muskelkranken anbietet.

Unser Spektrum:

  • Ausführliche Anamnese und klinisch-neurologische Untersuchung bilden die Grundlage für die weiteren diagnostischen Überlegungen.
  • Die diagnostische Einordnung erfordert je nach klinischem Problem neurophysiologische Zusatzuntersuchungen (Elektromyogramm,  Nervenleitungsmessungen, Serienreizung von Nerven).
  • Diese werden ergänzt durch Bildgebung (Kernspintomographie des Muskels, der Wirbelsäule oder des Kopfes), Stoffwechseluntersuchungen des  Muskels (Laktat-Ischämie-Test).
  • Da bei vielen Muskelerkrankungen Herz und Atmung ebenfalls betroffen sein können, werden entsprechende Zusatzuntersuchungen im Haus durch  unsere internistischen Kollegen durchgeführt.
  • Bei unklarer Diagnose werden entweder Gewebsproben (Muskel- oder Nervenbiopsie) oder bei erblichen Erkrankungen molekulargenetische  Untersuchungen (Blutabnahme) in Zusammenarbeit mit verschiedenen externen Instituten durchgeführt. Die notwendige Gewebsentnahme erfolgt in  jedem Fall in unserer Klinik.
  • Falls gewünscht, erfolgt auch eine weitere Betreuung und Therapiekontrolle in Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen zuweisenden Kollegen.

Kontakt für Patienten: neuro@dkd-wiesbaden.de
Kontakt für Ärzte: schrank.neuro@dkd-wiesbaden.de

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Restless Legs-Syndrom

Das Restless Legs Syndrom (RLS) ist eine Bewegungsstörung, die in Deutschland zwischen 5 und 10% der Bevölkerung betrifft. Besonders häufig leiden Frauen ab dem 50.Lebensjahr an dieser Erkrankung. Die Symptome äußern sich durch ein starkes Unruhegefühl und Missempfindungen in den Beinen unter Ruhebedingungen besonders abends und nachts. Durch Umhergehen werden diese Missempfindungen sofort gebessert, treten dann aber in Ruhe wieder auf. Besonders beeinträchtigend ist für die Patienten, dass durch die Bewegungsunruhe der Nachtschlaf erheblich gestört wird.

Unser Spektrum:

  • Diagnostik und Abgrenzung zu anderen neurologischen und nicht neurologischen Erkrankungen (Polyneuropathie, Durchblutungsstörungen) mittels eingehender klinischer Untersuchung, Laboruntersuchungen und (bei Bedarf) Zusatzuntersuchungen wie der Messung der Nervenleitungsbahnen und Kernspintomografie.

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Schlaganfall / Hirninfarkt (Vor- und Nachsorge)

In Zusammenarbeit mit zuweisenden Kollegen werden sowohl Patienten mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko als auch Patienten nach einem stattgehabten Schlaganfall untersucht und behandelt. Bei Bedarf werden weitere Untersuchungen fächerübergreifend in unserer Tagesklinik und Ambulanz durchgeführt, um die Ursache des Schlaganfalls zu klären und die weitere medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlung (Krankengymnastik, Neuropsychologie, etc.) zu optimieren.

Unser Spektrum:

  • Diagnostische Einordnung mittels sorgfältiger Anamnese und klinisch-neurologischer Untersuchung (Abgrenzung gegenüber anderen Erkrankungen) 
  • Diagnostik: Spezielle Ultraschalldiagnostik der hirnversorgenden Arterien, Gefäßrisikoprofilstratifizierung, 
  • Computertomographie bzw. Kernspintomographie des Gehirns und fächerübergreifende kardiologische und internistische Diagnostik 
  • Beratung zur medikamentösen Behandlung      
  • Verlaufsuntersuchungen und Therapiekontrolle

Kontakt für Patienten: neuro@dkd-wiesbaden.de
Kontakt für Ärzte: stuckrad.neuro@dkd-wiesbaden.de

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Schwindel & Gleichgewichtsstörungen

Schwindel ist eines der häufigsten Symptome, weswegen Patienten einen Arzt aufsuchen. In der fächerübergreifenden Tagesklinik werden in enger Zusammenarbeit mit den Nachbarfächern (Innere Medizin, HNO, etc.) eine Diagnose und jeweils spezifische Therapieoptionen etabliert.

Unser Spektrum:

  • Anamnese und klinisch-neurologische Untersuchung
  • Elektronystagmographie mit Kalorik (Luft- u. Wasserkaloristat)
  • Drehstuhluntersuchung, Posturographie, Subjektive visuelle Vertikale, Kernspintomographie
  • Physikalische & medikamentöse Therapie
  • Verlaufsuntersuchungen & Therapiekontrolle

Kontakt für Patienten: neuro@dkd-wiesbaden.de
Kontakt für Ärzte: stuckrad.neuro@dkd-wiesbaden.de

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Informationen für Patienten:

Informationen für Ärzte:

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