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Shuntchirurgie
Das Zentrum für Shuntchirurgie an der Deutschen Klinik für Diagnostik wurde am 01.04.2009 neu eingerichtet. Es steht unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Krönung, der seit über 30 Jahren die Dialyseshuntchirurgie klinisch und wissenschaftlich mit weit überregionalen Einzugsgebiet aus ganz Deutschland betreibt.

Seit Dezember 2009 hat Frau Dr. Franziska Frizen als Oberärztin das Team vergrößert. Als langjährig tätige Oberärztin für Gefäß- und Shuntchirurgie verfügt sie ebenfalls über eine weitreichende shuntchirurgische Erfahrung. Durch die permanente enge shuntchirurgische Teamarbeit ist die kontinuierliche shuntchirurgische Versorgung rund um die Uhr gewährleistet.

 

 

 

Eine aufwändige, speziell für die Shuntchirurgie entwickelte Dokumentation zur langjährigen erfolgreichen Betreuung jedes einzelnen Dialysepatienten, viele speziell für die Shuntchirurgie neu entwickelte Techniken und chirurgische Instrumente, eine seit Jahren betriebene und hier fortgeführte laufende Auswertung der Behandlungsergebnisse sichern den Erfolg und das überregionale Renommee unserer Abteilung.

Alle Maßnahmen werden im offenen Dialog mit den Patienten und den behandelnden Nephrologen in jedem Einzelfall individuell besprochen und konsent geplant. Dieses speziell auf den chronisch Kranken bezogene Handeln wird mit hoher Sozialkompetenz jeden Tag von allen Mitarbeitern aktiv geleistet und gestaltet. Unser Zentrum für Shuntchirurgie ist diagnostisch und therapeutisch optimal vernetzt mit allen notwendigen Fachabteilungen. Alle Patienten werden, soweit erforderlich, nephrologisch, anästhesiologisch, kardiologisch und hämostaseologisch mitbetreut. Alle diese Abteilungen verfügen über langjährige Erfahrung in der Betreuung chronisch nierenkranker Patienten.

Besonders erwähnt werden muss der regelmäßige Einsatz der in Deutschland noch nicht flächendeckend vorhandenen CO²-Phlebographie und CO²-Shuntographie. Hierbei handelt es sich um eine nebenwirkungsfreie und die Nieren nicht belastende radiologische Venen- und Shuntdiagnostik ohne die Gabe von Kontrastmittel, die die Erfolgsquote in der Shuntchirurgie deutlich erhöht.

 

Team

Prof. Dr. Gerhard Krönung
Fachbereichsleitung
Facharzt für Chirurgie / Gefäßchirurgie

 


Dr. med. Franziska Frizen
Oberärztin
Fachärztin für Chirurgie / Gefäßchirurgie

 

Leistungsspektrum

Wir bieten in unserer Abteilung in Kooperation mit den bereits erwähnten weiteren Abteilungen Nephrologie, Anästhesie, Radiologie, Kardiologie etc. das gesamte Spektrum der operativen und interventionellen Dialyseshuntchirurgie mit allen begleitenden diagnostischen (einschließlich der wichtigen CO²-Phlebo/Shuntographie) und therapeutischen Maßnahmen an. Dies gilt für alle Shunts mit patienteneigenen Gefäßen genauso wie für alle sogenannten „Prothesenshunts“ einschließlich aller im Einzelfall unter Umständen notwendigen seltenen Varianten und für zentralvenöse Dialysekatheter.

 

 

Unabhängig davon, dass wir grundsätzlich alle Shuntvarianten anbieten, wird in unserer Abteilung besonderer Wert auf den möglichst sparsamen Einsatz von  Prothesenmaterial gelegt. Durch verschiedene speziell für den Dialyseshunt mit patienteneigenen Gefäßen entwickelte Techniken bei der Shuntanlage und bei der Shuntrevision liegt in unserem Patientengut der Anteil an „Prothesenshunts“ deutlich unter den in der Literatur angegebenen Prozentzahlen.

Das therapeutische und pflegerische Team unserer Abteilung sorgt für eine aufmerksame und fachlich hoch qualifizierte Betreuung unserer Shuntpatienten.

Während des stationären Aufenhaltes ist eine kompetente nephrologische Betreung, einschließlich der Dialysetherapie durch die Nephrologie, in unserem Hause gewährleistet.

 

Ausstattung

Alle für diese umfassende Shuntchirurgie notwendigen diagnostischen und therapeutischen Vorraussetzungen sind in der Abteilung oder in Kooperation (z.B. CO2- Phlebo/Shuntographie) verfügbar. Besonders hinweisen möchten wir auf ein speziell für die Shuntchirurgie entwickeltes OP-Instrumentarium und die regelmäßige Vermittlung und Anleitung aller Patienten zum präoperativen Venentraining bzw. postoperativen Shuntvenentraining.

Forschung

Wesentliches Problem der Dialyseshunts sind die Veränderungen der beteiligten Arterie(n) und Venen nach der Shuntanlage und durch die wiederholten Punktionen, die zusammenfassend im englischsprachigen Schrifttum als „Remodeling“ bezeichnet werden. Neben gezielten Fragestellungen ist hier eine langjährige gut dokumentierte, möglichst bildgebende Verlaufsbeobachtung mit Zuordnung zu den jeweils angewandten Techniken bei allen Patienten besonders wichtig und aufschlussreich. Die regelmäßige Auswertung dieser Beobachtung wurde und wird in zahlreichen laufend ergänzten Veröffentlichungen, Vorträgen und Vorsitzen publiziert.

Kontakt

Zentrum für Shuntchirurgie
Stiftung Deutsche Klinik für Diagnostik GmbH
Prof. Dr. Gerhard Krönung
Arzt für Gefäßchirurgie
Ltd. Arzt Shuntchirurgie
Aukammallee 33
65191 Wiesbaden

Sekretariat

Frau Pamela Bess
Telefon: +49 (0)611 577-7080
Telefax: +49 (0)611 577-7089
E-Mail: pamela.bess@dkd-wiesbaden.de

 

Terminvereinbarung

Unabhängig von der Versicherungsart (gesetzlichversichert, privatversichert, Selbstzahler) können alle Patienten grundsätzlich stationär, teilstationär oder ambulant behandelt werden. Weitere Informationen über das notwendige Vorgehen im Einzelnen erhalten sie bei der telefonischen Terminabsprache in unserem Sekretariat.


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