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Diabetes- Ernährungsberatung

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Qualifizierte Ernährungsberatung

Ernährungsberatung im Rahmen der Primärprävention zielt darauf ab, ungünstige Ernährungsgewohnheiten und eine unkritische Auswahl von Lebensmitteln durch  zielgruppenspezifische Interventionen zu verbessern. Mittel – bis langfristig soll damit die Entstehung ernährungsbedingter und – abhängiger Erkrankungen beeinflusst werden, so dass die Lebensqualität steigt. Die qualifizierte Ernährungsberatung richtet sich an gesunde Menschen, z. B. Schwangere oder Menschen mit leichtem Übergewicht oder Menschen, die wissen wollen, wie sie sich gesund ernähren können.

In der individuellen Ernährungsberatung erhalten Sie eine bedarfsgerechte und fachlich qualifizierte Anleitung zur nachhaltigen Änderung Ihres Ernährungsverhaltens. Die qualifizierte Ernährungsberatung ist auch Bestandteil des Firmen-Check-Programms.

Ernährungsmedizinische Therapie mit mediteraner Ernährung (Download PDF)

Qualifizierte Ernährungstherapie

Die qualifizierte Ernährungstherapie richtet sich an kranke Menschen, die eine ernährungsabhängige Erkrankung haben oder bei denen es krankheitsbedingt zu Ernährungsproblemen gekommen ist. Sie umfasst die verbindliche, individuelle Anleitung eines Patienten zu einer auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden Ernährungsumstellung. Durch eine bedarfsangepasste Ernährungstherapie werden Erkrankungen, gemeinsam mit anderen medizinischen Maßnahmen, positiv beeinflusst.

Schwerpunkte der von uns durchgeführten Ernährungstherapie sind: 

  • Stoffwechselerkrankungen:
    • Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2
    • Gestationsdiabetes ( Schwangerschaftsdiabetes )
    • Diabetische Nephropathie (diabetische Nierenerkrankungen )
    • Übergewicht und Adipositas (massives Übergewicht )
    • Fettstoffwechselstörungen
    • Fettleber
    • Hypertonie
    • Gicht
    • Osteoporose
       
  • Magen-Darm-Erkrankungen: 
    • Laktoseintoleranz
    • Fruktosemalabsorption
    • Zöliakie / Sprue
    • Reizdarmsyndrom
    • Kurzdarmsyndrom
       
  • Nahrungsmittelallergien
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten /- intoleranzen (z.B. Histamin)
  • - Pseudoallergische Reaktionen auf Nahrungsmittel bzw. Zusatzstoffe
  • - Histaminintoleranz
  • Mangelernährung
  • Knochenmarkstransplantationen
  • Leberzirrhose
  • Dialyse

Außerdem

  • Dialyse
  • Knochenmarkstransplantationen / Keimreduzierte Ernährung
  • Leberzirrhose
  • Mangelernährung
  • Mukoviszidose

 

Kontinuierliche Glukosemessung

Durch die Kontinuierliche Glukosemessung ist es bei Patienten mit Typ I, aber auch mit Typ II Diabetes möglich die Blutzuckereinstellung zu verbessern. Das System besteht aus einem sehr kleinen Glukosesensor, der unter der Haut getragen wird und die gemessenen Glukosewerte über einen Transmitter an einen Monitor (in der Größe eines Handys) sendet.

Die aktuellen Glukosewerte sind alle 5 Minuten auf dem Monitor ablesbar. Zusätzlich werden vom Patienten Informationen zur Insulindosis, Kohlenhydratmenge und körperlichen Bewegung in den Monitor eingegeben. Nach 5-10 Tagen wird der Sensor entfernt und die gespeicherten Daten mit einer entsprechenden Software ausgewertet.

Mit Hilfe der kontinuierlichen Glukosemessung ist es möglich Insulinschwankungen zu erkennen, die bei der üblichen punktuellen Blutzuckermessung unentdeckt bleiben würden. Danach können entsprechende Therapieanpassungen durchgeführt werden, die die Blutzuckereinstellung langfristig erheblich erbessern.

Zur Terminvergabe Ernährungsberatung: 


Frau Sabine Meusel,
medizinische Ernährungsberaterin, Diabetesberaterin, DDG
Tel: 0611 / 577 – 405

 


Frau Elke Weitz,
medizinische Ernährungsberaterin
Tel: 0611 / 577 – 429

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Diabetesberatung

Sie werden individuell über den Einfluss der Ernährung und der Bewegung auf die Blutzuckereinstellung beraten. Sie erlernen die Messung und Dokumentation der Blutzucker oder sprechen über die Vermeidung von Unterzuckerungen und überhöhten Blutzuckerwerten. Die Therapieanpassungen werden gemeinsam mit der Diabetesberaterin besprochen. Sofern Sie eine Insulintherapie benötigen werden Sie in die Lage versetzt, alle erforderlichen Therapieanpassungen durchzuführen, um eine größtmögliche Selbstständigkeit zu erreichen. Um Detailfragen der Ernährung zu besprechen wird eine gesonderte Ernährungsberatung durchgeführt.

Diabetes-Schulungen

In den Diabetesschulungen werden, in Anlehnung an die Leitlinien der „Deutschen-Diabetes-Gesellschaft“ die für Sie wichtigen Themen besprochen. Neben medizinischen und ernährungsphysiologischen Themen, werden auch Fragen des Alltags wie Freizeitgestaltung und Alkoholgenuss, genauso wie Fragen der Sexualität diskutiert.

Die Zuordnung zu einer Schulungsgruppe erfolgt entsprechend der Diabetestherapie

  • Schulung für Patienten mit intensivierter Einstellung (ICT) getrennt nach Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2
  • Schulung für Patienten mit Kombinationsinsulinen (CT) 
  • Schulung für Patienten mit Tablettentherapie und Patienten die mit alleiniger diabetesgerechter Ernährung behandelt werden können
  • individuelle Diabetes-Schulungen für
    • Patienten, die auf Insulinpumpen eingestellt werden
    • Diabetes-Neuerkrankung während der Schwangerschaft (Gestationsdiabetes)
    • Schwangere Typ 1 Diabetikerinnen

Hochdruck-Schulung

Ziel des strukturierten Schulungsprogramms ist es, Sie zu befähigen, den Umgang mit der Erkrankung eigenverantwortlich zu managen, besonders durch eine angemessene Ernährungsumstellung. In der Schulung werden folgende Themen besprochen:

  • Was ist Bluthochdruck?
  • Wie wird Blutdruck gemessen?
  • Ernährungsumstellung
  • Blutdrucksenkende Medikamente
  • Auswirkungen von Stress und Rauchen
  • Was tun bei Hochdruckkrisen?

Betreuung von Patienten mit diabetischen Fuß-Syndrom

Infektionen oder Geschwüre an den Fußsohlen sind die wesentlichen Komplikationen des „diabetischen Fußsyndroms“. Die Ursachen liegen in einer komplexen Schädigung der Nerven, der Durchblutung, der Veränderung der Fußmechanik und einer Infektionsneigung beim unzureichend eingestellten Diabetiker.
Solche Komplikationen erfordern eine genaue Untersuchungstechnik. Zur Bewertung des Geschwürs erfolgen neurologische Untersuchungstechniken (Neuropathiemessung mit Schmerz, Temperatur und Vibrationsschwellenbestimmung, autonomes EKG) die Beurteilung der Durchblutung (z.B. Oscillographie, Doppler-Gefäßultraschall, Angio-MRT,) und die Beurteilun der Fußmechanik. Mittels einer digitalen Photodokumentation kann der Heilungsverlauf dokumentiert werden.
Die stadiengerechten Behandlung beinhaltet eine Optimierung der Durchblutung sowie eine Lokaltherapie, gegebenenfalls eine Antibiotikatherapie.  Die Entlastung des Fußes oder Teile des Fußes, mittels eines speziellen Schuhwerks (Orthese) oder eines CAST (Schiene) gehört zur Grundversorgung. Sollte eine stationäre Aufnahme erforderlich sein, steht hierfür eine Bettenabteilung zur Verfügung. Basis der oben beschriebenen Behandlung ist eine Optimierung der Blutzuckereinstellung durch Umstellung der Medikamente sowie durch individuelle Beratungen und Gruppenschulungen.

Psychologische Betreuung
           
Im Rahmen der Diabetesbehandlung ist oft eine Umstellung des Lebensstils erforderlich. Unterstützend ist manchmal eine psychologische Betreuung notwendig, um die erforderlichen persönlichen Schritte einleiten zu können. In psychologischen Einzelberatungen kann über die Notwendigkeit einer solchen Hilfestellung entschieden werden.

 

Zur Terminvergabe Diabetesberatung


Frau Janika Ernst
Diabetesberaterin, DDG
Tel.: 0611 / 577 – 358

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