Dialyse Die Dialyse ist ein Blutreinigungsverfahren, das zur Anwendung kommt, wenn ein Patient an einem akuten oder chronischen Nierenversagen leidet. In der Tagesklinik Dialyse der DKD Wiesbaden werden neben der Haemodialyse und der Peritonealdialyse auch so genannte Infektionsdialysen (MRSA) angeboten, die bei Personen durchgeführt werden, die an Hepatitis B oder Hepatitis C erkrankt sind. Im Großraum Wiesbaden gibt es keine anderen Klinik, die dieses Dialyse-Vefahren anbietet. Nierenversagen Grundsätzlich werden zwei verschiedene Arten von Nierenversagen unterschieden, das chronische Nierenversagen und das akute Nierenversagen. In beiden Fällen funktionieren die Nieren entweder gar nicht mehr oder nur noch unzureichend. Das akute Nierenversagen tritt häufig im Zusammenhang mit einer langjährigen Niereninsuffizienz auf oder wird durch einen bestimmten Vorfall hervorgerufen und ist in den meisten Fällen reversibel. Beim chronischen Nierenversagen hingegen geben die Nieren ihre Funktion endgültig auf und können auch nicht wieder hergestellt werden. Bestimmte Teilfunktionen der Nieren können dabei erhalten bleiben. Eine ursächliche Behandlung des Nierenversagens ist nicht möglich. Es können lediglich die Symptome behandelt werden. Die Dialyse ist dabei die kunstgerechte und häufigste Art der Behandlung. Da die Nieren die ihre Funktion, das Blut von Giftsstoffen zu reinigen, nicht mehr ausüben können, wird regelmäßig eine künstliche Blutreinigung vorgenommen. Die Dialysepflicht besteht lebenslang und kann nur durch die Transplantation einer Spenderniere umgangen werden.
Die Haemodialyse funktioniert nach dem Prinzip des Konzentrationsausgleichs zweier stark unterschiedlicher Substanzen. Von einer Filtermembran getrennt befindet sich auf der einen Seite das Blut des Patienten, auf der anderen Seite eine keimfreie, osmotisch aufbereitete Dialyselösung. Die Filtermembran ist semipermeabel, so dass nur harnpflichtige Substanzen sie durchdringen können. Die Blutbestandteile, die durch die Poren passen, strömen in die Dialyselösung, die sich auf der anderen Filterseite befindet. Das so gereinigte Blut wird wieder in den Körper hineingeleitet. Die Haemodialyse dauert etwa 4 bis 5 Stunden pro Sitzung und wird dreimal wöchentlich durchgeführt. Für die Haemodialyse steht an der DKD Wiesbaden folgende Ausstattung zur Verfügung: • Gambro Die Peritonealdialyse setzt am Bauchfell des Patienten an. Das Bauchfell ist ein gut durchblutetes Gewebe, das eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr des Körpers spielt. Aufgrund des besonderen Aufbaus kann das Bauchfell ebenfalls als Filtermembran genutzt werden. Dazu wird dem Patienten ein Schlauch in die Bauchhöhle implantiert, über den eine Dialyselösung in den Bauchraum gefüllt und dort über mehrere Stunden belassen wird. Da ein Konzentrationsgefälle herrscht, können die Giftstoffe über die Kapillargefäße des Bauchfells in die Dialyselösung übertreten. Ein Vorteil der Peritonealdialyse gegenüber der Haemodialyse ist die Unabhängigkeit der Patienten vom Dialysezentrum. Die Dialyse kann beispielsweise auch zu Hause durchgeführt werden. Ein Nachteil ist die Gefahr der Infektion mit Keimen.
In der DKD Wiesbaden werden dreimal täglich Dialyse-Patienten behandelt. Betrieben wird das Dialysezentrum vom Fachbereich Nephrologie, die Betreuung der Patienten erfolgt durch unsere ausgebildeten und erfahrenen Schwestern und Pfleger. Für eine Terminvereinbarung können Sie sich direkt mit den einer der leitenden Schwestern Monika, Isolde oder Siegrid in Verbindung setzen. Unsere Dialysezeiten sind:
Kontakt Dialysezentrum
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