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Forschungsprojekte unserer Abteilung

Um die Qualität unserer Arbeit zu sichern und dazu beizutragen, wichtige Fragen im Zusammenhang mit der Stammzelltransplantation zu beantworten, arbeiten wir in den großen klinischen Studien unseres Faches zur Behandlung der akuten und chronischen Leukämien, der malignen Lymphome und des Multiplen Myeloms mit. Daneben engagieren wir uns in vielen multizentrischen Studien zu Fragen der Untersuchung und Behandlung von Infektionen und transplantationsassoziierten Komplikationen.

Ein eigener Schwerpunkt ist seit vielen Jahren die Behandlung mit Antilymphozytenserum während der Konditionierung bei nicht-verwandter, allogener Stammzelltransplantation: Unser Zentrum hat wesentlich zur Etablierung dieses Verfahrens in der klinischen Stammzelltransplantation beigetragen. Zu diesem Thema untersuchen wir weiterhin verschiedene Antilymphozytenseren, um die klinischen Ergebnisse und die Immunrekonstitution nach Stammzelltransplantation zu vergleichen. Eine in unserem Zentrum konzipierte, randomisierte Studie zur Bedeutung der Glutaminsupplementierung in der parenteralen Ernährung nach allogener Stammzelltransplantation befindet sich derzeit in der Auswertungsphase.

Weitere Interessensschwerpunkte sind die Behandlung der steroidrefraktären Graft versus Host Erkrankung, die vorbeugende und therapeutische Behandlung mit Spenderimmunzellen, die frühzeitige Transplantation von Hochrisikopatienten mit akuter myeloischer Leukämie nach innovativen Protokollen (beispielsweise dem „Flamsa“-Protokoll) und die allogene Transplantation von Patienten mit Osteomyelofibrose.