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Forschung

  • Ultraschall 
         
  • Kinderurologie
         
  • Fettleibigkeit
         
  • Mukoviszidose
         
  • Weitere Themen
         
  • Qualitätssicherung 

Ultraschall

Ein Forschungsschwerpunkt von Prof. Dr. D. Weitzel ist der Einsatz des Ultraschalls als Methode zur Früherkennung von Erkrankungen. In diesem Rahmen wurden bislang mehr als 60.000 Kinder untersucht. Abgeschlossen sind zwei umfangreiche Modellversuche in Zusammenarbeit mit der AOK Hessen. Von 1987 bis 1995 wurde unter seiner Leitung in allen Wiesbadener Entbindungskliniken ein Hüft- und Nierenscreening zum Zeitpunkt der Vorsorgeuntersuchung U2 (5.-10. Tag) durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie stellten einen wichtigen Baustein für die bundesweite Einführung des Hüftscreenings zum Zeitpunkt der Vorsorgeuntersuchung U3 (4.-7. Woche) dar.

Nach Einführung des generellen Hüftscreening wurde der Modellversuch als neonatales Nierenscreening über den Förderverein zur Früherkennung von Nierenerkrankungen (www.nierenscreening.de) mit Unterstützung der AOK-Hessen fortgesetzt und Dank der Kooperation der dortigen Kliniken auf Frankfurt ausgedehnt. Dieser Modellversuch wurde 2003 abgeschlossen. Die Ergebnisse sind u.a. zusammengefasst dargestellt auf der Internetseite des Fördervereins.
Derzeit wird das Nierenscreening von niedergelassenen Wiesbadener Kinderärzten zum Zeitpunkt der Vorsorgeuntersuchung U3 (4.-7. Woche) weitergeführt. Der Förderverein hat eine einheitliche Befundsoftware zur Verfügung gestellt. Die Befunde werden zentral zusammengeführt und einer Qualitätsprüfung unterzogen. Empfehlungen zur Nachfolgediagnostik bei auffälligen Screening-Befunden des Harntraktes sind auf der Internetseite des Vereins dargestellt.


Kinderurologie

Ein weiteres Forschungsprojekt der Abteilung wird vom Förderverein für Nierenkranke Kinder (NiKi) unterstützt. Es untersucht den Personalbedarf für die Diagnostik und Therapie häufiger kinderurologischer Krankheiten.


Fettleibigkeit

Seit 2003 wird am Fachbereich Pädiatrie eine vergleichende Studie zur Adipositasbehandlung mit 120 Kindern unter der Leitung von Prof. Dr. K.-M. Keller durchgeführt.


Mukoviszidose

Ferner nimmt der Fachbereich an multizentrischen Studien zu Mukoviszidose und Diabetes bzw. zur Lebensqualität von Mukoviszidose-Patienten teil.


Weitere Themen

Auswahl unseres Zentrums zur vergleichenden Langzeitbeobachtung des tagesklinischen Behandlungskonzepts durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Berlin im Rahmen von deutschlandweiten Qualitätssicherungsmaßnahmen

Teilnahme an Qualitätssicherung Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CEDATA)
Teilnahme an Qualitätssicherung Eurowilson
Langzeitverlaufsstudie M. Crohn


Qualitätssicherung

Zur Qualitätsverbesserung der Betreuung chronisch Kranker erfolgt eine Dokumentation in EDV-lesbarer Form für


   1. Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus: Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation
       (DPV) Universität Ulm
       (Entwicklung und ständige Betreuung: Prof. Holl, Dr. Grabert, Prof. Schweiggert, 
       
http://dpv.mathematik.uni-ulm.de/)
   2. Kinder mit Adipositas: Adipositas-Patienten-Verlaufsdokumentation (APV)
       Dieses Dokumentationssystem wird federführend von der AG Adipositas
       im Kinder- und Jugendalter (Sprecher Prof. Dr. Wabitsch) gemeinsam mit
       der AG computergestütztes Qualitätsmanagement in der Medizin an der Universität Ulm
       (Prof. Holl, Dr. Grabert, Prof. Schweiggert) und myBMI (Dipl.-Kfm., MSc M. Niedermeier)
       entwickelt
   3. Qualitätssicherung Mukoviszidose (CFAS), angesiedelt bei der
       Landesärztekammer Niedersachsen in Hannover
   4. Kinderurologische Diagnostik (entwickelt von Prof. Weitzel, Dr. Koch, Dr. Schmidt,
       Dr. Schönharting, abstracture GmbH,
www.abstracture.de )
 
 

Ziele sind

   1. Die derzeitig durchgeführten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen
       in edv-lesbarer Form zu erfassen 
   2. Überprüfung der diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen auf ihre Effektivität
       durch Vergleich mit anderen Kliniken
   3. Erfassung von Begleit- und Folgeerkrankungen
   4. Vergleich zwischen verschiedenen Kliniken
   5. Erhebung der aktuellen Versorgungssituation in standardisierter EDV-lesbarer Form