
Leistungsspektrum
Der Fachbereich Bildgebende Verfahren verfügt über folgende Leistungsschwerpunkte:
1. Angiographieeinheit
In unserer Angiographieeinheit werden in digitaler Subtraktionstechnik (DSA) alle Gefäßgebiete untersucht. Ein Schwerpunkt liegt auf den therapeutischen Eingriffen mit Behandlung von Gefäßverschlüssen und Aufdehnung von Gefäßengen. Dies betrifft insbesondere die Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Diabetes und chronisch nierenkranken Patienten auch mit Shunt-Problemen.
2. Digitales Durchleuchtungsgerät
Am digitalen Durchleuchtungsgerät werden insbesondere Probleme des Magen-Darmtrakts mit Schluckstörungen, entzündlichen Darmerkrankungen und Schwierigkeiten bei der Darmentleerung untersucht. Diese Fragen werden, soweit es geht, auch kernspintomographisch abgeklärt.
3. Computertomographische Untersuchungen
Bei Lungenkrankheiten bietet das Mehrzeilen-Spiral-CT hervorragende Diagnosemöglichkeiten. Dies ist in der Betreuung von Patienten nach Knochenmarktransplantation besonders wichtig. Im Übrigen wird jeweils individuell entschieden, welches Untersuchungsverfahren (Ultraschall, Kernspintomographie oder Computertomographie) am besten geeignet ist, um das klinische Problem zu klären.
Bei der Skelettdiagnostik und der Knochendichtemessung steht die Computertomographie neben der klassischen Röntgenuntersuchung an erster Stelle.
In Kooperation mit dem Fachbereich Kardiologie können wir seit Oktober 2004 mit einem Mehrzeilen-Spiral-CT die Herzkranzgefäße ohne Herzkatheter darstellen ("virtuelle Koronarangiographie"; 16-Zeilen-Computertomograph SIEMENS Sensation 16 mit spezieller kardiologischer Ausstattung).
4. Kernspintomographie
Unter Berücksichtigung strahlenhygienischer Aspekte kommt der Kernspintomographie (MRT) gerade bei Kindern und jungen Patienten eine besondere Bedeutung zu. Auch bei Gefäßkrankheiten kann vielfach durch kernspintomographische Untersuchung eine klassische Katheterdarstellung der Gefäße vermieden werden. Grundsätzlich werden alle kernspintomographischen Untersuchungsverfahren zur Klärung neurologischer, rheumatologischer, gastroenterologischer und onkologischer Krankheitsbilder eingesetzt. Der Fachbereich verfügt über die längste kernspintomographische Erfahrung in Deutschland und führt auch MRT-Mammographien mit Spezialspulen durch. Ein wesentliches Charakteristikum des Fachbereichs ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kliniken, die regelmäßige Besprechung der Indikationen, Auswahl der Untersuchungsmethoden und Befundbewertung einschließt.
Seit April 2005 können wir In Kooperation mit dem Fachbereich Kardiologie
auch das Herz mit MRT darstellen (SIEMENS Avanto 1,5 T mit spezieller kardiologischer und MR-spektroskopischer Ausstattung).