Seit 1997 verfügt die DKD Wiesbaden über ein Schlaflabor. Es ist Teil des Fachbereiches Pneumologie und wird von dessen Ärzten geleitet. Die beiden leitenden Ärzte Prof. Dr. Hahn und Dr. Oelze sind Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Da das Schlaflabor der DKD Wiesbaden sämtliche „Merkmale der Strukturqualität“ erfüllt, ist im Jahr 2002 erstmal eine Akkreditierung durch die DGSM erfolgt. Die Reakkreditierung fand im Dezember 2004 statt. Außerdem wird der Qualifikationsnachweis „Somnologie“ geführt. Was ist ein Schlaflabor? Im Schlaflabor kann der Schlaf von Problempatienten untersucht werden kann. Es verfügt in der Regel über zwei verschiedene Räume: Zum einen die speziell ausgestatteten Patientenzimmer, in denen die Patienten schlafen können. Zum anderen die Kontrollzimmer, in denen die Aufzeichnung der verschiedenen Körperfunktionen erfolgt und die medizinische Überwachung des Schlafs stattfindet. Schwerpunkte unseres Schlaflabors Der Schwerpunkt unseres mit drei Polysomnografieplätzen ausgestatteten Schlaflabors besteht in der Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atemstörungen (Schlafapnoesyndrom). Darüber hinaus werden auch Untersuchungen zur Differentialdiagnostik bei Insomnie (Schlaflosigkeit), schlafbezogene Bewegungsstörungen (restless legs Syndrom) und Verdacht auf Narkolepsie durchgeführt (multipler Schlaflatenztest). Kooperation mit der Neurologie In Kooperation mit dem Fachbereich Neurologie erfolgt auch die schlafmedizinische Untersuchung von Patienten mit Atempumpenerkrankungen (Myopathien) und neurodegenerativen Erkrankungen (Amyotrophe Lateralsklerose) im Schlaflabor. Falls erforderlich, wird die apparative Anpassung an eine nichtinvasive Heimbeatmung von uns durchgeführt. Individuelle Patientenbetreuung Die Stärke des Schlaflabors liegt in der individuellen Betreuung der Patienten, angefangen beim Sekretariat bis hin zum diensthabenden Schlaflaborteam. Außerdem verfügen die leitenden Ärzte über eine weit reichende pneumologisch-internistische Expertise bei der Beurteilung der in aller Regel vorhandenen Begleiterkrankungen.
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