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Zentrum für minimalinvasive Gynäkologie (MIG)
Im MIG-Zentrum wird sehr viel Wert auf organschonendes und wenig belastendes Operieren gelegt. Über 90Prozent der gynäkologischen Routine-Eingriffe wie z.B. Zysten-, Myom-, Eierstock, Eileiter- oder Gebärmutter- Entfernungen (vollständige oder Teilentfernung) sowie viele große Krebsoperationen, lassen sich heutzutage endoskopisch durchführen. Häufig wird der minimal-invasive Operationsweg durch die Scheide, mit den Endoskopie-Techniken kombiniert. Wir erweitern kontinuierlich und konsequent unser operatives Spektrum, das der Stufe MIC III der AGE entspricht, damit die Belastung für unsere Patientinnen noch weiter reduziert werden kann und die Rekonvaleszenz, sowie der Krankenhausaufenthalt verkürzt werden kann (das vollständige Leistungsspektrum können Sie unter Frauenklinik-Leistungverzeichnis sehen).

Als eine von wenigen Abteilungen in Deutschland verwenden wir neben den klassischen Bauchspiegelungstechniken (mit drei bis vier Baucheinstichen zwischen 5 und 12 mm), die sogenannte transumbilikale Technik ( „Single Port“). Hier werden lediglich 3 je 5 mm große Schnitte in der Nabelgrube gesetzt. Dadurch reduziert sich das Verletzungsrisiko und die postoperativen Schmerzen, resultierend durch das Fehlen von Muskel, Nerven und Gefäßen am Nabel, deutlich.

Dr. Dejewski, Leiter des MIG-Zentrums, führte am 08.05.2009 die europaweit erste Gebärmutterentfernung mit der „Single Port“ Technik durch. Seitdem arbeitet er an der Weiterentwicklung dieser Operationen. Entfernung von Eierstockzysten, Tubensterilisationen oder Gebärmutterentfernung (LASH – laparoskopische suprazervikale Hysterektomie oder TLH – totale laparoskopische Hysterektomie) werden in unserer Klinik immer häufiger unter Einsatz der „Single Port“ Methode vorgenommen.


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