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Amper Kliniken AG - Klinikum Dachau
Externe Überprüfung bescheinigt hohe Qualität der durchgeführten Behandlungen 19. Dezember 2011. Das Darmzentrum Dachau hat sich der jährlichen Überprüfung durch ein externes Institut unterzogen. Dabei wurde erneut bestätigt, dass das Zentrum die Qualitätsansprüche der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllt und sich deshalb „zertifiziertes Darmzentrum“ nennen darf. Patienten, die an einer Darmkrebserkrankung leiden, haben damit die Gewissheit, dass sie in Dachau die bestmögliche Behandlung erhalten. „Wir finden es wichtig, dass die Patienten, die an einer komplexen Erkrankung wie dem Darmkrebs erkrankt sind, nicht an eine weit entfernte Klinik reisen müssen, sondern direkt vor Ort eine Behandlung mit nachgewiesen hoher Qualität erhalten können. Damit entfallen lange Anfahrten, was die Situation auch für die Angehörigen erleichtert“, so Professor Horst-Günter Rau, Leiter des Darmzentrums und Chefarzt der Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Dachau. Das Darmzentrum Dachau ist im Umland von München das einzige nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannte Zentrum. Die Zertifizierung ist ein wichtiger Qualitätsindikator für betroffenen Patienten, die ein geeignetes Krankenhaus zur Behandlung suchen. Denn sie belegt, dass das Zentrum fachliche Qualifizierung und nachweisliche Erfahrung in der Behandlung einer Krebserkrankung vorweisen kann. „Wichtig ist es, sich zu erkundigen, dass das Zentrum nach den Richtlinien der Krebsgesellschaft zertifiziert ist“, betont Professor Rau. Denn nur diese erfüllen auch tatsächlich die Kriterien, die für die Behandlung von Krebserkrankungen wichtig sind. Vorteile der Behandlung im zertifizierten Zentrum Umfassende Versorgung aus einer Hand mit nachgewiesener Qualität – das ist das Ziel der Zentren, die nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft arbeiten. Klinikärzte und niedergelassene Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen betreuen den Patienten gemeinsam und stimmen den Therapieverlauf eng ab. Mit einbezogen werden auch andere Fachbereiche wie Physio- und Ergotherapie. Da eine Krebserkrankung sowohl für die betroffenen als auch für deren Angehörige immer ein gravierender Lebenseinschnitt ist, sind auch psychosoziale Angebote fester Bestandteil der zertifizierten Zentren. Die Patienten profitieren von dieser Zusammenarbeit in vielerlei Hinsicht: Zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung haben sie die geeigneten Spezialisten an der Seite; unnötige Doppeluntersuchungen können vermieden werden. Aus der Internetseite der Deutschen Krebsgesellschaft: Dafür werden die Kliniken ausgezeichnet, die sich einem Zertifizierungsverfahren unterzogen und somit nachgewiesen haben, dass sie die hohen Anforderungen an die Versorgung onkologischer Patienten erfüllen. Zertifizierte Zentren müssen jährlich bei einer Begutachtung vor Ort nachweisen, dass sie die fachlichen Anforderungen an die Behandlung der Tumorerkrankung erfüllen und zudem über ein etabliertes Qualitätsmanagementsystem verfügen. Die fachlichen Anforderungen sind in Form von Erhebungsbögen zusammengefasst, die die quantitativen und qualitativen Voraussetzungen für die Zentren enthalten. Die Anforderungen werden in interdisziplinären Kommissionen erarbeitet und in regelmäßigen Abständen aktualisiert. In den Kommissionen sind Experten für alle Bereiche einer Tumorerkrankung vertreten. Das bedeutet, neben Mitgliedern der ärztlichen und pflegerischen Fachgesellschaften sind unter anderem auch Psychoonkologen, Sozialarbeiter und Patientensprecher an der Erarbeitung der fachlichen Anforderungen beteiligt.
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